Kapitel 6
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Er hatte keinen Job, keine Frau und wusste nichts mit der Zeit anzufangen, die er eigentlich mit Randie hatte verbringen wollen. Er hatte gedacht, dass er sie bei diesem Besuch überreden könnte, einen Ausflug zum Lake Livingston zu unternehmen. Ihm gefiel die Vorstellung, dass sie eine seiner Baseballkappen trug und er ihr zeigte, wie man die Angel auswirft. Hin und wieder arbeitete sie gerne im Garten mit ihm. Sie würden die Anlage im Haus so laut aufdrehen, dass »The Story of Sonny Boy Slim« von Gary Clark jun. über die Paprikapflanzen und den Blattkohl wie eine segnende Hand strich, auf dass sie kräftig wuchsen. Und da war natürlich der Ring. Sein Vorhaben Randie einen Antrag zu machen. Es riss Wunden auf, von denen er nicht wusste, dass sie immer noch bluten konnten. Er schämte sich für sein Verhalten und hatte Angst, dass er sie verloren haben könnte.
Ihretwegen hatte er beschlossen, »nachzufragen«, wie sie vorgeschlagen hatte. Es könnte der erste Schritt sein auf dem Weg, sie zurückzugewinnen, die Frau, deren Liebe und Zuneigung die einzige Zukunft waren, die ihm etwas bedeutete. Er wollte sich ihren Respekt verdienen.
Abgesehen davon hatte er sonst auch nichts zu tun.
Nur leere Stunden, die es zu füllen galt.
Da schadeten ein paar Google-Suchen nicht. Wieder allein, setzte Darren sich am frühen Nachmittag an den Resopaltisch in der Küche, aß den Lachs, den Lisa mit Balsamico glasiert hatte, was er nicht besonders mochte, und fing mit dem Einfachsten an: Vermisst und SFA-Studentin und Schwarz. Das erbrachte erst mal nicht mehr als eine schwarze Studentin, die den Titel der Miss SFA gewonnen hatte, was in der Pause während eines Basketballspiels im März verkündet worden war. Es gab ein Foto von ihr, auf dem sie neben dem weißen Mr SFA vor der Statue von Stephen F. Austin stand. Austin, der Namenspatron der Universität, war einer der ersten weißen Kolonisten auf dem damals noch zu Mexiko gehörenden Gebiet und galt allgemein als der »Vater von Texas«. Das Bild dieses Paars vermittelte den Eindruck eines harmonischen Zusammenlebens der Rassen, von dem Austin, ein begeisterter Sklavenhalter, sicher nicht geträumt hätte.
Darren versuchte es mit SFA und vermisste Angehörige einer Studentinnenverbindung, was zu einem Haufen Treffer über landesweit vermisste Frauen und den Hinweis auf zwei Episoden der Sendung Dateline führte. Die Vermissten waren ausschließlich junge weiße Frauen. Zu einer jungen Schwarzen fand er nichts. Es waren kaum fünfzehn Minuten vergangen, und schon hatte er wieder Durst.
Er nahm sich vor, erst bei Sonnenuntergang einen Gedanken an ein Glas Whiskey zu verschwenden, und wenn er es bis dahin schaffte, würde er es vielleicht auch den ganzen Tag schaffen. Und vielleicht ließen sich aus einem Tag auch zwei machen und dann eine ganze Woche. Der Gedanke an seine trockene Mutter stachelte ihn an und verstörte ihn zugleich. Er wusste, dass er »Trinker« war, aber daran gab er inneren Kräften die Schuld, über die er keine Kontrolle hatte und die zu bekämpfen sinnlos und erschöpfend war. Seine Mutter hatte ihn kaputtgemacht und zuverlässig unter Beweis gestellt, wie zerstörerisch sie für ihn war. Aber wenn Bell tatsächlich nicht mehr trank – und in den drei Tagen, seit er das wusste, hatte sich der Gedanke in seinem Kopf verfestigt –, wer sollte dann als Erklärung für seine Sauferei herhalten? Das war vermutlich ihr einziges Geschenk an ihn. Er spürte, wie ihn der unbezwingbare Drang zu trinken überkam, und davor rettete ihn nur, dass er jeden Tropfen im Haus getrunken hatte.
Er holte tief Luft und googelte nach Rho Beta Zeta, der Studentinnenverbindung.
Auf ihrer Website nannten sie sich selbst Robees. Die Homepage zeigte das Foto mehrerer Reihen lächelnder Mädchen. In der ersten Reihe vier, zwei davon mit Haaren, die ebenso weiß waren wie ihre Zähne, und eine blasse Rotblonde, das vierte, etwas größere Mädchen hatte Haare in der Farbe von Orangenblütenhonig. Sie blickten Darren vom Bildschirm an. Hinter ihnen standen vier weitere Reihen Rho-Beta-Mädchen. Die Farbe ihrer Haare reichte von Weizen zu Sand, und sie waren glänzend glatt oder leicht gekräuselt von der feuchtwarmen Luft in Texas. Das Lächeln der jungen Frauen war breit wie ein Kühlergrill, die Augen strahlten unter falschen Wimpern und blassrosa Lidschatten. Ein helles Korallenrot, erfuhr Darren auf der Impressumseite, gehörte zu den offiziellen Farben der Dieses-Land-hat-schon-Schlimmeres durchgestanden-Verbindung. Alle trugen Perlenketten. Und lichtblaue Twinsets. Kornblumenblau war die andere offizielle Farbe, das entweder mit Violett oder Apfelgrün getragen werden sollte, die bei Accessoires erlaubt waren, »aber nie alle Farben auf einmal«, wie die Seite mit den Moderegeln empfahl. Er nahm sich die Zeit, sämtliche Seiten durchzugehen, sah Fotos von Robee-Mädchen bei formellen Tanzveranstaltungen, bei offiziellen Mittagessen, in Alltagskleidung beim Lernen im Wohnzimmer des allem Anschein nach gepflegten Verbindungshauses und im Bikini beim Autowaschen zum Spendensammeln. Was er jedoch nicht sah, war ein schwarzes Gesicht. Die Studentinnenverbindung schien weder schwarze noch asiatischstämmige Mitglieder zu haben. Eines der Mädchen war womöglich eine Latina, aber sie war unter den vielen Mädchen auf dem Foto nur schwer zu erkennen. Wie konnte eine schwarze Studentin vermisst werden, wenn es sie nie gegeben hatte? Die ganze Sache kam ihm langsam hirnrissig vor.
Er stand auf, holte sich ein Glas Wasser und stellte das Geschirr in die Spüle. Dann öffnete er die Tür, die auf die hintere Veranda führte, um den leichten Wind ins Haus zu lassen, der über den Garten strich und durch die Kiefernnadeln fuhr, was aus der Ferne wie tausendfaches Flüstern klang. Manchmal stellte er sich vor, dass seine Verwandten ihm etwas erzählten, diejenigen, die längst verstorben waren und jetzt in der Luft um ihn herum weiterlebten. Seine Großeltern und William und vermutlich sein Vater. Darren »Duke« Mathew sen.
Bis zum Abend, an dem er Bilanz ziehen konnte, musste er noch einige Stunden rumbringen.
Er schickte seinem Freund Roland Carroll eine E-Mail. Er war Ranger bei der Company A, die für Houston und einen großen Teil von Osttexas zuständig war. Darren hatte ihm nicht gesagt, dass er den Dienst quittiert hatte, obwohl er und Roland, einer der wenigen anderen schwarzen Ranger im Department, alte Kampfgenossen waren. Er begann mit den üblichen Nettigkeiten, so als wäre alles in schönster Ordnung. Er erkundigte sich nach Rolands Familie, schrieb, dass er hoffe, es gehe allen gut, und erkundigte sich nach der Frau, mit der ihr Freund Buddy Watson eine ernsthafte Beziehung eingegangen war; zuletzt schlug er bei Gelegenheit ein gemeinsames Abendessen vor. Erst dann kam er auf sein eigentliches Anliegen zu sprechen. Nämlich ob Roland etwas von einer vermissten Studentin von der Stephen F. Austin State University wisse. Könne er etwas darüber in Erfahrung bringen? Eine schwarze junge Frau, ergänzte er, weil das wichtig war. Er schrieb, dass sie einer Studentinnenverbindung angehörte. Einer weißen Studentinnenverbindung, glaubte er ergänzen zu müssen. Rho Beta Zeta.
Er rief die offizielle Website der SFA University auf, scrollte durch die Fotos und folgte den Links zu Dutzenden von Studentenorganisationen, wobei er vor allem bei den Seiten über die Studentenverbindungen an der Uni hängen blieb. Er stellte fest, dass es auch Ableger der Divine Nine gab, der traditionellen schwarzen Vereinigungen, die so bekannte Mitglieder verzeichneten wie Martin Luther King, Toni Morrison, Zora Neale Hurston und Wilma Rudolph. Dass eine junge schwarze Frau sich für Rho Beta Zeta entschied statt für eine dieser bedeutenden afroamerikanischen Verbindungen, war rätselhaft und trug noch mehr zu dem Gefühl bei, einem Gespenst hinterherzujagen.
Aber dann entdeckte er sie.
Er war auf ein Foto von einer Veranstaltung gestoßen, die im Rahmen der Einführungswoche der Verbindung abgehalten worden war, wie ein Banner verriet. Laut Bildunterschrift hatte sie letzten Herbst stattgefunden. Statt Perlen und Twinsets gab es hier Khakihosen und Hemden mit bis zu den Ellbogen hochgerollten Ärmeln, sodass man die silbernen Armbänder mit Glücksanhängern sah. Die Hemden waren entweder kornblumenblau oder blass, und die meisten Mädchen trugen passende Stirnbänder. Die fast schon bedrohliche Uniformität und die Macht beziehungsweise Übermacht der Zahl erinnerten Darren an die Aufnahme einer Polizeieinheit. Das Foto war offenbar im Wohnzimmer des Verbindungshauses aufgenommen worden, das Darren auf der Website von Rho Beta Zeta gesehen hatte. An den vielen Tischen saßen die Mädchen in Dreier- oder Vierergrüppchen, vor sich Hefte und Lehrbücher, dazwischen Partydekoration, daher war schwer zu sagen, ob sie lernten oder eine Veranstaltung planten.
An einem Tisch in einer hinteren Ecke, ganz am Rand des Bildes, sah er ein schwarzes Mädchen, dessen Haare weder natürlich gekräuselt noch geglättet waren, sondern irgendetwas dazwischen. Sie hat sie nie richtig glatt gekriegt. Die Worte seiner Mutter waren zwar nicht gerade nett gewesen und brachten eine altbackene Vorstellung zum Ausdruck, wie die Haare einer Schwarzen auszusehen hatten, aber immerhin verrieten sie Darren, dass er die von ihr gemeinte SFA-Studentin entdeckt hatte. Sie war hübsch, ein zartes Vögelchen. Zerbrechlich war das Wort, das ihm einfiel. Offenbar hatte sie genau in dem Moment aufgesehen, als es klick gemacht hatte. Auf der offiziellen Website von Rho Beta Zeta fand er allerdings keinen Hinweis auf sie und auch nicht auf Instagram, wo er Hunderte von Fotos lächelnder, ausschließlich weißer Robees fand. Es sah so aus, als wäre das schwarze Mädchen nur für dieses Foto kurz aufgetaucht und dann verschwunden. Genau wie seine Mutter gesagt hatte.
Sein Handy am anderen Ende des Raums klingelte.
Auf dem Weg dorthin hatte er genug Zeit, den hoffnungsvollen Gedanken zu fassen, dass es Randie war.
Aber es war Roland Carroll, dem er erst vor zwanzig Minuten die E-Mail geschickt hatte. Wie war Roland so schnell an Vermisstendaten des Nacogdoches Police Department oder aus dem Sheriffbüro gekommen?
»Darren«, bellte er, seine Stimme klang amüsiert. »Jetzt weiß ich sicher, dass du gestern Nacht komplett blau warst, als du mich angerufen hast.« Das überraschte Darren. Einen kurzen Moment war er so verwirrt, dass er stumm blieb. Er sollte Roland gestern Nacht angerufen haben? Der Gedanke brachte in seinem Hinterkopf etwas zum Klingen wie das Läuten einer weit entfernten Kirchenglocke. Jetzt waren aus Rolands Stimme leichte Sentimentalität und auch eine gewisse Enttäuschung herauszuhören. »Tut mir echt weh, dass ich von Wilson hören musste, dass du das Department verlassen hast. Ich weiß, die letzte Zeit war schwer, die Trennung von Lisa und …«
»Scheidung.«
Roland seufzte. »Mann, ich hab nicht gewusst, dass es endgültig ist.«
»Passt schon.« Darren versuchte, wenn auch nicht unbeschwert, so doch wenigstens ruhig und gelassen zu klingen.
»Trotzdem«, sagte sein Freund, »ist es hart, Mann. Fast so, als würde man sterben.«
»Für mich nicht«, erwiderte Darren schnell und beließ es dabei.
»Ich meine ja nur, dass ich mir Sorgen um dich mache, Mann. Buddy, Ricky und Hector auch. Patricia sagt, du bist immer noch willkommen, wenn wir uns nächsten Monat bei ihr in Austin treffen.« Vorsichtig tastete er sich vor: »Ich weiß zufällig, dass deine Kündigung noch nicht weitergereicht wurde. Ich vermute, Wilson hält sie zurück, weil er hofft …«
Rasch unterbrach Darren ihn, auf solche Gedankengänge wollte er sich gar nicht erst einlassen. »Es ist wirklich okay, Roland. Ehrlich.« Um nicht länger über sein kaputtes Leben reden zu müssen, stellte er eine Frage, die sofort darauf zurückführte. »Du hast gerade gesagt, ich hätte dich angerufen.«
»Wegen der vermissten SFA-Studentin«, erwiderte Roland. »Erinnerst du dich nicht mehr?«
Er erinnerte sich nicht, was ihm ein unangenehmes Gefühl von Dissoziation bereitete. Sein Herz hatte etwas getan, was sein Kopf nicht mehr wusste. Obwohl er sturzbesoffen und wütend gewesen war – auf seine Mutter, weil sie versucht hatte, ihn mit ihren Lügen zu manipulieren, und auf Randie, weil sie ihn gezwungen hatte, Bell Callis ernst zu nehmen –, hatte sein Unbewusstes genau erfasst, was die beiden gesagt hatten. Dass da eine junge Frau war, die in Schwierigkeiten stecken könnte. Und trotz seiner Trunkenheit hatte er mit Ermittlungen begonnen. Er hatte sich wie ein Texas Ranger verhalten.
»Nein, hilf mir bitte auf die Sprünge«, sagte er und nahm Zettel und Stift aus einer Küchenschublade.
Am anderen Ende der Leitung entstand eine lange Pause, in der aus dem Hintergrund das schrille Klingeln eines Festnetztelefons auf einem der Schreibtische im Büro der Rangers zu vernehmen war. Irgendwann hörte es auf, und in die Stille zwischen den beiden Männern sagte Roland: »Weißt du, wir haben alle schon zu kämpfen gehabt. Wir sind alle schon mal abgestürzt, haben Hilfe gesucht, wo wir sie nicht hätten suchen sollen, während wir versucht haben, mit dem Irrsinn der letzten Jahre fertigzuwerden. Ricky musste nach der Schießerei in El Paso zu einem Seelenklempner. Patricia hat immer noch nicht verwunden, wie viele Menschen dieser Typ in Sutherland Springs erschossen hat. Und mir hat Charlottesville echt den Boden unter den Füßen weggezogen.« Darren wusste das. Seit der Wahl war die Company A im Sommer 2017 in Alarmbereitschaft gewesen und hatte bei den Ermittlungen zu mehreren rassistisch motivierten Verbrechen im östlichen Teil von Texas geholfen. Sie hatten schon lange befürchtet, dass so etwas wie in Charlottesville passieren würde. »Ein Klan-Aufmarsch mitten am Tag«, sagte Roland. »Ach was, schlimmer als der Klan.« Bestens präpariert wie die Pfadfinder und in gebügelten Hosen und bis oben zugeknöpften Hemden hatten sie nichts von den hirnlosen Spektakeln des Original-Klans, Männern, deren lodernde Wut immerhin durch ein Minimum an Scham eingedämmt wurde, daher die Kapuzen, die mitternächtlichen Zusammenkünfte. Diese Jungen und Männer zeigten sich dagegen am helllichten Tag. Und selbst ein Neuling bei der Polizei wusste, dass ein Krimineller, der bereit war, sein Gesicht offen zu zeigen, höchstwahrscheinlich kein Opfer am Leben lassen würde. Als sie in der gedrückten Stille des Besprechungsraums des Houstoner Hauptquartiers von Company A – wohin sie wegen eines möglichen nationalen Notstands alle am Samstag einbestellt worden waren –, das Videomaterial des Charlottesville-Aufstands anschauten, sahen sie sich an und fragten sich, was das für die Zukunft von Texas, des ganzen Landes bedeutete. Wenn die Aryan Brotherhood of Texas jemals einen solchen Organisationsgrad erreichte und sich in diesem veränderten politischen Klima – in dem eine Hand über sie gehalten wurde und sich die Wangen ihrer Mitglieder rosig färbten bei dem Gedanken, dass sie Schutz von ganz oben, vom Präsidenten selbst genossen – zu einem Neuanfang entschloss, dann waren sie erledigt, Männer wie Darren, die ihre Berufslaufbahn und ihr Leben dem Kampf gegen den Rassismus gewidmet hatten und versuchten, das Schiff, das in diesem Land ständig abzudriften drohte, auf Kurs zu halten. Man durfte die Hände nicht eine Sekunde vom Ruder nehmen. Roland war aus dem Besprechungsraum gestürzt. Darren fand ihn grau im Gesicht vor Sorge in der Herrentoilette.
»Es ist zu viel, Mann«, sagte er jetzt am Handy. »Für uns alle. Die Lügen, die Gewalt, der Hass, der sich verbreitet wie eine widerliche Fäule. Es ist nicht auszuhalten.« Er hielt inne, und als sein Festnetztelefon erneut zu klingeln begann, hörte Darren, wie er den Hörer kurz abhob und sofort wieder auf die Gabel knallte. »Ich mach mir Sorgen um dich, Mann. Ich weiß schon, man hat das Gefühl, als würde das Land Leute wie uns zerstören wollen, deswegen solltest du denen die Sache nicht auch noch erleichtern. Such dir Hilfe wegen deiner Sauferei oder ruf mich verdammt noch mal an, wenn du reden willst. Wir brauchen dich, Darren. Wir brauchen dich.«
Darren spürte, wie sich seine Kehle zuschnürte, schmeckte eine salzige Traurigkeit.